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    <title>Die zweitschönste Nebensache der Welt - APL zum 40ten</title>
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    <description>Über APL und andere gute Dinge</description>
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    <pubDate>Wed, 13 Dec 2006 16:11:52 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Die zweitschönste Nebensache der Welt - APL zum 40ten - Über APL und andere gute Dinge</title>
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    <title>Happy Birthday, APL</title>
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<category>APL zum 40ten</category>    <comments>http://www.aplblog.de/archives/191-Happy-Birthday,-APL.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Axel Holzmüller)</author>
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So überschrieb Alan Zeichick seinen &lt;a href=&quot;http://ztrek.blogspot.com/2006/11/happy-birthday-apl.html&quot;  title=&quot;APL zum 40ten&quot;&gt;Blog-Eintrag&lt;/a&gt; zu 40 Jahre APL. Für mich ist Alan ein APL-Unbekannter. Nach eigener Aussage hat er Ende der 70er Jahre mit APL gearbeitet. Das kann aber nicht sehr ernsthaft gewesen sein: &quot;I have no idea why we had APL on our System/370; it was never used for anything but fooling around.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe einige Ideen, wozu er und seine Kollegen hätten APL sinnvoll einsetzen können. Viele haben das ja gerade zu der Zeit getan. Dies ist übrigens auch heute noch eine wahre Aussage - nicht dass jemand jetzt auf die Idee kommt zu meinen, APL sei heute tot. Dem ist glücklicherweise nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter zu Alan's Blog-Eintrag &quot;Amazingly, IBM still sells APL tools today, 40 years later ...&quot;. Aber das sollte Dich doch nicht wirklich überraschen, Alan, denn Gutes hält sich ewig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;You can perform complex calculations with only a few characters; designing algorithms to be &lt;font style=&quot;color:black;background-color:#ffff66&quot;&gt;concise&lt;/font&gt; (and often unreadable) is a marvelous talent.&quot; Talent hin oder her, die Fähigkeit, Algorithmen prägnant zu formulieren, ist auch eine typisch mathematische Eigenschaft. APL ist hier genauso lesbar oder unlesbar wie Mathematik. Und diese Präzision, die dem mathematischen Denken inne wohnt, ist Basis für die erstaunlichsten Fortschritte in den letzten Jahrhunderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Sadly, I didn't spend enough time with APL to develop much skill. My &quot;real&quot; work involved PL/1, COBOL and FORTRAN, and noodling with APL was essentially a hobby.&quot; Dem kann man nur zustimmen. Tatsächlich ein trauriges Leben als ITler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich startet Alan's Beitrag zur APL-Geburtstagsparty nicht sonderlich stark. Macht nichts, denn das Ende ist herrlich (&quot;that article&quot; meint den Beitrag zu APL in en.wikipedia.org):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;However, that article merely scratches the surface, and doesn't show the &lt;font style=&quot;color:black;background-color:#ffff66&quot;&gt;beauty and elegance of APL programming&lt;/font&gt;.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.&lt;p&gt;    </content:encoded>
                
    <pubDate>Wed, 13 Dec 2006 16:18:11 +0100</pubDate>
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    <category>apl</category>
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    <title>Wir Intelligenzbestien</title>
    <link>http://www.aplblog.de/archives/182-Wir-Intelligenzbestien.html</link>
<category>APL zum 40ten</category>    <comments>http://www.aplblog.de/archives/182-Wir-Intelligenzbestien.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Axel Holzmüller)</author>
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&lt;blockquote&gt;&quot;Eine, der Erfahrungen, die ich hierbei machen konnte, besteht in der Erkenntnis, daß das Verständnis von APL höhere intellektuelle Anforderungen stellt als das Verständnis anderer Sprachen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;Das mein Wolfgang Janko, ein veritabler Professor und &lt;a href=&quot;http://aplblog.de/archives/180-Gefunden.html&quot;  title=&quot;Auf der Suche nach dem ersten Buch&quot;&gt;Buchautor&lt;/a&gt;  (APL 1, APL 2/I, APL 2/II u.a.). Wenn er das so schreibt, dann muss das wohl stimmen. Also dürfen wir uns getrost als Hoch-Intelligenzler bezeichnen, wenn wir es verstehen mit APL Probleme zu lösen? APL als Messlatte für Intelligenz, gar als Komponente eines IQ-Tests?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, darauf möchte ich mich nicht einlassen. Ich bin allerdings überzeugt, es hilft in Strukturen denken zu können. Ansonsten wird man die Stärken von APL nicht vollständig schätzen können und möglicherweise jede Schleife, die in Basic geschrieben werden muss auch in APL schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jankos Erkenntnis stammt aus dem Jahre 1981 und war zu lesen in der Computerwoche als Teil einer Kritik an einen CW-Artikel. Passend der Titel: &quot;&lt;a href=&quot;http://www.computerwoche.de/heftarchiv/1981/42/1187657/&quot;  title=&quot;Wir Intelligenzbestien&quot;&gt;Intellektuelle lösen Algorithmen mit APL&lt;/a&gt;&quot;, eine Aussage, die dem Ruf von APL und seinen Protagonisten sicher nicht zuträglich war.&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.aplblog.de/archives/182-guid.html#extended&quot;&gt;&quot;Wir Intelligenzbestien&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;    </content:encoded>
                
    <pubDate>Fri, 24 Nov 2006 17:11:00 +0100</pubDate>
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    <category>apl</category>
<category>computerwoche</category>
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    <title>APL zum 40ten</title>
    <link>http://www.aplblog.de/archives/183-APL-zum-40ten.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Axel Holzmüller)</author>
    <content:encoded>
Es ist nun fast 40 Jahre her, dass das erste mal ein &quot;CLEAR WS&quot; auf einem Rechner angelegt wurde. Jedes IBM-APL erinnert mit dem Pseudo-WS CLEANSPACE (was ist bloß falsch an diesem WS-Namen) an den genauen Zeitpunkt dieses Ereignisse:&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#0000FF&quot;&gt;&lt;br /&gt;
      )LOAD 1 CLEANSPACE&lt;br /&gt;
SAVED 1966-11-27 23.53.59 (GMT+1)&lt;br /&gt;
&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
Nun treibt es mich schon seit Monaten um, warum jetzt unbedingt die 40. Wiederkehr dieses Tages gefeiert werden muss. Denn ich habe erst meinen 50. Geburtstag mit großem Brimborium begangen. Zugegebenermaßen habe ich den 30. und den 40. mehr beachtet als die Jahrestage dazwischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rein zahlentechnisch ist die 40 nicht sehr imposant. Sie ist im Dezimalsystem so gut wie die 30, 20 oder 60. Wir dezimal denkenden Menschen (es gibt Menschen, die in anderen Stellenwertsystemen denken) legen ganz gesonderten Wert auf die 50 oder 25 und 75: ein halbes Jahrhundert, ein viertel oder dreiviertel Jahrhundert. Die 40 ist mal gerade ein zweikommafünftel Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum also gerade im Falle von APL den 40. Geburtstag groß feiern? Haben wir Angst, dass wir den 50. nicht mehr erleben? Oder weil wir APLer Zahlen aus der Sicht eines &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Waschb%C3%A4ren&quot;  title=&quot;Vier Finger an jeder Hand&quot;&gt;Waschbären &lt;/a&gt;betrachten - im Oktalsystem, wegen der 8 Finger, vier an jeder Pfote? Hier sind 40 Dezimaljahre 50 Oktaljahre, also tatsächlich ein halbes Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, wir sind keine Waschbären. Die Antwort ist natürlich im Computer zu finden: Wir stellen für den Rechner Zahlen gerne und oft im Hexadezimalsystem dar, und da ist unsere dezimal 40 hexadezimal eben die 25, ein viertel Jahrhundert, ein Silberjubiläum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Leute, denen wäre das alles so oder so egal: Die würden erst das 42. Jubiläum feiern.&lt;p&gt;    </content:encoded>
                
    <pubDate>Fri, 24 Nov 2006 13:16:08 +0100</pubDate>
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    <category>apl</category>
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    <title>Gute alte Zeiten</title>
    <link>http://www.aplblog.de/archives/181-Gute-alte-Zeiten.html</link>
<category>APL zum 40ten</category>    <comments>http://www.aplblog.de/archives/181-Gute-alte-Zeiten.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Axel Holzmüller)</author>
    <content:encoded>
Beim &lt;a href=&quot;http://aplblog.de/archives/180-Gefunden.html&quot;  title=&quot;Im CW Archiv&quot;&gt;Stöbern&lt;/a&gt; durch uralte CW-Artikel, die die drei Buchstaben &quot;APL&quot; in dieser Reihenfolge beinhalten, habe ich einen &lt;a href=&quot;http://www.computerwoche.de/heftarchiv/1980/30/1190133/&quot;  title=&quot;Make or buy - but pay&quot;&gt;Lobgesang&lt;/a&gt; von IBM auf APL gefunden - aus dem Jahre 1980. Das passiert denen heute bestimmt nicht mehr. Hier die Höhepunkte:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&quot;Das heutige IBM-Angebot setzt die Kendallsche Tradition (erheblich erweitert) fort; APL - A Programming Language - ist immer dabei.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;Das waren noch Zeiten! Good old Big Blue.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&quot;Das allgegenwärtige APL, einsetzbar auf /370-, 43XX- und 303X-Systemen, offeriert IBM als &quot;&lt;font style=&quot;color:black;background-color:#ffff66&quot;&gt;klare Sprache&lt;/font&gt;&quot;; denn &quot;die Integration aller Benutzer innerhalb eines Unternehmens erfordert&quot; eben eine solche.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;In Sachen &quot;klare Sprache&quot; in Sinne von klarer, mathematischer Struktur bin ich da ganz auf Seiten der IBM von 1980. Für die IBM der Gegenwart ist Java die &quot;klare Sprache&quot;. Welch ein Fortschritt: Tausende Programmierer, die Tonnen von buggy Spagetti-Code produzieren. Klar ist hier nur, dass diese Codemassen jeden Fortschritt in der Hardware kompensierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine alten APL-Funktionen performen inzwischen fast so schnell wie das Licht. Hier kann ich Ernte der Realisierung des &quot;Moorschen Gesetzes&quot; einfahren, nicht so bei Word und Konsorten (ich sollte hier DB2 explizit aus der Kritik heraus halten). APL ist kompakt, Java ist objektorientiert, C ist weder das eine noch da andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter im Text mit Staunen:&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.aplblog.de/archives/181-guid.html#extended&quot;&gt;&quot;Gute alte Zeiten&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;    </content:encoded>
                
    <pubDate>Thu, 23 Nov 2006 18:03:43 +0100</pubDate>
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    <category>apl</category>
<category>computerwoche</category>
<category>ibm</category>
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    <title>Gefunden</title>
    <link>http://www.aplblog.de/archives/180-Gefunden.html</link>
<category>APL zum 40ten</category>    <comments>http://www.aplblog.de/archives/180-Gefunden.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Axel Holzmüller)</author>
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Auf der Suche nach meinem ersten APL-Buch habe ich einige sehr alte CW-Artikel zu APL gefunden. Ende 1981, wahrscheinlich im November, lieh ich mir zur Vorbereitung auf meinen Job als Systemanalytiker &quot;APL 1&quot; von Wolfgang Janko in der UB Düsseldorf aus. Das Buch musste ich natürlich wieder zurückgeben, den gelesenen Stoff habe ich behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch habe ich in der Zwischenzeit nicht mehr in der Hand gehabt. Nach 25 Jahren meine ich, dass es mir fehlt. Also googlete ich nach &quot;Janko APL&quot; und fand einen CW-Artikel aus dem Jahre 1982. APL und 1982, da war doch was? Tatsächlich tanzte in diesem Jahr der APL-Kongress in Heidelberg und Janko war der Vortänzer. In besagtem Artikel kamen also anlässlich dieses Ereignisses einige Mitglieder des Organisationskommitees zu Worte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dabei kamen interessante Aussagen heraus. Ich zitiere aus dem CW-Artikel &quot;&lt;a href=&quot;http://www.computerwoche.de/heftarchiv/1982/32/1183608/&quot;  title=&quot;CW Artikel zu APL82 in Heidelberg&quot;&gt;APL als Sprache für Manager entdeckt&lt;/a&gt;&quot;, übrigens ein Titel, der zum Lästern geradezu auffordert.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&quot;APL, benannt nach dem vor 20 Jahren erschienenen Buch &quot;A Programming Language&quot; von Kenneth E. Iverson, hat nach Überzeugung der Kongreßveranstalter Zukunft.&quot;&lt;/blockquote&gt;Das können wir heute nach 24 Jahren beurteilen. Ich bin überzeugt, dass APL immer noch eine Zukunft haben müsste, wenn die IT-Menschheit einigermaßen vernünftig strukturiert wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.aplblog.de/archives/180-guid.html#extended&quot;&gt;&quot;Gefunden&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;    </content:encoded>
                
    <pubDate>Thu, 23 Nov 2006 15:23:39 +0100</pubDate>
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